Die Ford Motor Company wurde im vorigen Jahrhundert nicht nur zu einem Synonym für hervorragende Autos, sondern erwarb sich auch den Ruf eines der größten Innovatoren in der weltweiten Produktionsindustrie. Seit Henry Fords Modell T aus dem Jahre 1908 und seinem revolutionären Konzept für eine Montagestraße von 1913 hat Ford die Automobilindustrie in nahezu jedem Land der Erde beeinflusst.
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Ford-Fallstudie
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Ford Motor Company
Herausforderungen
- Entwicklung, Implementierung und Betrieb eines zentralisierten Logistiknetzwerks für Ford.
- Anpassung des Betriebs der Lieferanten und Spediteure für mehr Leistung und Verantwortlichkeit.
- Kosten- und Supply Chain-Übersicht für Ford in Echtzeit.
Lösungen/Ergebnisse
- Penske richtete zehn Order Dispatch Centers (ODCs) (Auftragssteuerung) ein und konsolidierte die Lieferungen zu den Standorten. Die ODCs werden heute von ca. 1.200 Lkws täglich angefahren, die in der Regel zu 95% ausgelastet sind. Penske reduzierte die Bestände an den Standorten um 15%.
- Penske schulte mehr als 1.500 Lieferanten in der Anwendung standardisierter Prozeduren und Logistik-Technologien. Strenge Anforderungen an die Spediteure und ein Spediteur-Bewertungssystem wurden implementiert, um deren Leistungen zu bewerten.
- Penske implementierte strikte Verantwortungsprozeduren und hochentwickelte Logistikmanagement-Technologien, um den Lieferstatus, die Steuerungspläne und die Produktivität in Echtzeit überwachen zu können. Ein neues Frachtrechnungssystem wurde entwickelt, um die Logistikkosten sofort erfassen zu können.
Heute produziert Ford Fahrzeuge unter acht eigenen, großen Handelsnamen: Ford, Lincoln, Mercury, Mazda, Jaguar, Land Rover, Aston Martin und Volvo. 2003 wurden weltweit mehr als 6,7 Millionen von Ford hergestellte Fahrzeuge gekauft. Dies hat dazu geführt, dass Ford eines der komplexesten Produktions-, Transport- und Vertriebsnetzwerke der Automobilbranche unterhält.
Penske Logistics begann seine Geschäftsbeziehungen zu Ford 1966 als Logistik-Dienstleister (LLP) für das Ford-Montagewerk in Norfolk, Virginia. Zu dieser Zeit unterhielt jedes der 30 Ford-Montagewerke in Nordamerika sein eigenes Logistiknetzwerk. Diese dezentralisierte Methode ermöglichte eine totale Kontrolle der Logistik auf Standortebene, führte aber gleichzeitig zu redundanten Kosten aufgrund der Materialbehandlung und des Transports.
1999 führte Ford Untersuchungen durch, um die Vorteile eines Wechsels von einem dezentralisierten Logistikbetrieb zu einem zentralisierten Konzept zu ermitteln. Die Vorteile lagen schnell auf der Hand - die Zentralisierung der Logistik des Unternehmens würde die Geschwindigkeit und Transparenz des Netzwerks wesentlich erhöhen sowie die Supply Chain-Kosten reduzieren.
Ford wählte Penske im Juli 1999 als seinen LLP für Nordamerika aus. Im Rahmen des Vertrages sollte Penske alle eingehenden Lieferungen und den Warenumschlag für 19 Montagewerke und sieben Press-Standorte zentralisieren.
Ford-Fallstudie
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Konsolidierung des Logistikbetriebs unter einem Dach