International-Fallstudie
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Supply Chain-Transparenz in den südwestlichen Niederlassungen
Die Umwandlung des Logistikbetriebs von International zu einem von einem LLP verwalteten, zentralisierten Netzwerk erforderte erhebliches Engagement von dem Unternehmen, den Standorten und den Lieferanten. Um den Übergang zu erleichtern, stellten International und Penske ein Team aus leitenden Mitarbeitern beider Unternehmen, IT- Mitarbeitern sowie Penske-Ingenieuren und Mitarbeitern der Penske-Betriebe zusammen. Dieses Team sollte gemeinsam für die Implementierung von Penskes neuem Netzwerkkonzept und der logistischen Strategie verantwortlich sein.
Um die Transparenz des Warenflusses der Supply Chain zu verbessern, entwickelte Penske in Zusammenarbeit mit dem Team die folgenden Vorschläge:
- Origin Destination Centers (ODCs) - Penske wollte Internationals vorhandene Infrastruktur nutzen, um die eingehenden Materiallieferungen in zentralen ODCs zu verwalten.
- Lieferanten-Schulung - Die Lieferanten sollten in die neuen Lieferungs-, Verpackungs- und Routing-Verfahren in Verbindung mit dem Betrieb der neuen ODCs und der verbesserten Supply Chain-Transparenz eingewiesen werden.
- Vorschriften für Spediteure - Um sich die Dienstleistungen hochwertiger Spediteure zu sichern, sollten die Angebotsanforderungen und -vorschriften geändert werden.
- Technologie-Optimierung - Penske würde seine eigene Logistics Management System-(LMS-)Software implementieren, um die Terminierung, Steuerung und Überwachung des Warenflusses in der gesamten Supply Chain zu übernehmen.
Penske begann unverzüglich mit der Einrichtung der ODCs. Das aus International- und Penske-Mitarbeitern bestehende Team ermittelte den optimalen Standort für die folgenden Produktionsstätten: Romulus, Michigan; Dayton, Ohio und Memphis, Tennessee. Jede dieser ODCs sollte als zentrale Anlieferstelle für die Lieferanten dienen. Lieferung an das gleiche Werk konnten nun in den ODCs zusammengelegt werden. Gleichzeitig konnten Liefertermine geplant werden. Die Optimierung und Konsolidierung der Lieferung ermöglichte eine höhere Kapazitätsauslastung aller Lkws. Hierdurch konnte International Leerfahrten oder halbvolle Lkws (LTL) sowie Expressfrachtkosten reduzieren.
Das ODC in Romulus wurde im Februar 2003 in Betrieb genommen. Bis zum Juni 2003 waren alle drei Standorte betriebsbereit. Penske zog die Übernahme der Mitarbeiter im Wareneingang von International in Erwägung, um die Übergangsphase des Netzwerks insgesamt zu vereinfachen.
Vor der Inbetriebnahme jedes ODCs führte Penske interne Schulungen für alle 900 Zulieferer von International durch. Die Lieferanten wurden über die neuen Liefer-, Verpackungs-, Etikettierungs- und Kommunikationsprozesse informiert. Darüber hinaus verfeinerte Penske Internationals Auswahlverfahren für Spediteure durch höhere Anforderungen an diese. Spediteure mussten nun spezielle Ausstattungs-, Technologie- und Sicherheitsnachweise über fristgemäße Lieferungen und Abholungen vorlegen.
Um jedes Teil, das sich innerhalb der Supply Chain bewegt, überwachen zu können, implementierte Penske seine eigene LMS-Software. Die LMS-Software sollte Lieferungen und Abholungen verfolgen, die Liefergenauigkeit ermitteln und die Festlegung der von den ODC zu den Standorten verlaufenden Lieferrouten der Lieferanten verwalten.
Dank der neuen ODC und der LMS-Software konnte International jetzt die Systeme für Lieferung, Warenannahme und Verfolgung der eingehenden Waren optimieren. Zu Beginn jeder Woche sendet jeder Standort seine Bestellung elektronisch an die Lieferanten und alle ODCs. Auf der Grundlage dieser Bestellungen informiert die LMS-Software die Lieferanten und Spediteure automatisch über die Routen der jeweiligen Woche.
Während des Warenein- und -ausgangs in den ODCs werden Statusberichte der Spediteure erstellt, die eine Überwachung der Zeitfenster für die Lieferung und Abholung ermöglichen. Darüber hinaus verfolgt das System die Genauigkeit aller Aufträge im Vergleich mit den Listen der ursprünglich angeforderten Materialien. Über eine eigene Website können Standorte und Lieferanten den Status der Bestellung entlang der gesamten Supply Chain verfolgen. Nach Abschluss der Lieferungen werden die entsprechenden Rechnungen automatisch an die Lieferanten und Spediteure übermittelt.
"Wir haben jetzt in der gesamte Supply Chain Transparenz - wir wissen, was der Lieferant rausgeschickt hat und ob er die Ware rechtzeitig geschickt hat."
Tom Erickson, Director of Logistics, International Truck & Engine Corporation
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Die erfolgreiche Restrukturierung des Netzwerks führt zu geringeren Transportkosten und erhöhter Produktivität