Während viele Unternehmen Logistik als einen wichtigen Bestandteil ihres Betriebs ansehen, betrachten andere Firmen wie etwa die Whirlpool Corporation das Vertriebsnetzwerk als marktentscheidenden Faktor. Im Gegensatz zur Konkurrenz sucht Whirlpool den direkten Kontakt zum Kunden durch regionale Verkaufsniederlassungen in mehr als 170 Ländern. Eine effiziente und produktive Supply Chain ist für den weltweit führenden Haushaltsgeräte-Hersteller noch wichtiger als für seine Konkurrenten.
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Whirlpool-Fallstudie
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Whirlpool Corporation
Herausforderungen
- Kostensenkung entlang der gesamten Supply Chain durch Beauftragung eines einzelnen Logistik-Dienstleisters.
- Konsolidierung der Vertriebsprozesse der beiden etablierten Logistik-Dienstleister und Entwicklung konsistenter Prozesse für eine transparente Supply Chain.
- Generierung neuer Erträge zur Senkung der Supply Chain-Kosten.
Lösungen/Ergebnisse
- Dank eines optimierten Vertriebsnetzwerks und der IT-Infrastruktur konnte Penske Whirlpools gesamte Vertriebs- und Transportkosten reduzieren.
- Penske implementierte fremde und eigene IT-Lösungen zur Integration aller Auftragsbearbeitungsdaten und Entwicklung optimierter Lieferprozesse. Während der Anteil der fristgemäßen Lieferungen auf 99% erhöht wurde, konnten die Schäden am Lieferort um 40% reduziert werden. Bestellungen werden innerhalb von 48 bis 72 Stunden bearbeitet und auf den Weg gebracht.
- Penske sorgte dafür, dass Drittkunden sich an den Supply Chain-Kosten beteiligten und generierte so zwischen 2002 und 2003 44 Millionen $ an neuen Erträgen.
Ende der neunziger Jahre führte die Geschäftsleitung von Whirlpool eine Analyse ihres Vertriebsnetzwerks durch. Da Whirlpool zwei unabhängige Logistik-Dienstleister mit der Verwaltung des Logistiknetzwerks beauftragt hatte, fehlten dem Unternehmen effiziente und konsistente Logistikprozesse und -prozeduren. Die Geschäftsleitung erkannte schnell, dass es notwendig war, die Transparenz des Vertriebsnetzwerks zu verbessern und die Supply Chain-Kosten zu reduzieren.
Whirlpool brauchte einen einzigen Logistik-Partner, der nicht nur schnell Ineffizienzen erkennen und beseitigen, sondern auch das sich verändernde Vertriebsnetzwerk ständig verbessern und verfeinern konnte. Im November 1998 beauftragte Whirlpool Penske Logistics mit der Analyse und Verwaltung seines Netzwerks für die Auslieferung von Fertigprodukten in den USA.
Gemäß der Partnerschaftsvereinbarung zwischen Penske und Whirlpool war Penske jetzt für die Validierung der aktuellen Infrastrukturen und Prozesse sowie die Empfehlung und Lokalisierung der regionalen und lokalen Vertriebszentren (RCDs und ODCs) verantwortlich. Um darüber hinaus die allgemeinen Transport- und Vertriebskosten zu senken, sollte Penske diese Vertriebszentren, die Lieferflotte und die beauftragten Transportdienstleister leiten.
Whirlpool-Fallstudie
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Analysieren, Integrieren, Teilen: drei Schritte zu mehr Effizienz im Vertriebsnetzwerk